Wappen der Marktgemeinde Weyer

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Die Geschichte von Weyer

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum Österreich ob der Enns zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt.

 

1872 erhielt Weyer Anschluß an das Eisenbahnnetz durch die Erbauung des Kronprinz-Rudolf-Bahnflügels Amstetten-Kastenreith, der die Querverbindung zur 1868 eröffneten Strecke St. Valentin-Selzthal bildete. 1892 wurde ein 500-Jahr-Jubiläum zu Verleihung des Marktprivilegs (nicht belegt) groß begangen. Eine Zeitlang galt Weyer als der drittbedeutendste Fremdenverkehrsort Oberösterreichs. Sogar Kronprinz Rudolf verbrachte hier seine Sommerfrische.

 

Im Juli des Jahres 1908 wurde der Grundstein zu „Dr. D. von Jurie‘s Wasserheilanstalt“ gelegt, die noch zu Kaiserzeiten eine be-deutende Einrichtung war. 1925 folgte die Eröffnung der Kuranstalt Weyer. Die Tradition, Weyer als Ort der Regeneration zu nützen, hat sich bewährt. Im Rehabilitationszentrum ist man bis heute optimal um das Wohlbefinden und die Gesundheit seiner Patienten bemüht..

 

Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich  am 13. März 1938 gehörte der Ort zum „Gau Oberdonau“. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

 

Peter Altenberg (1859-1919), ein österreichischer Literat, besuchte Weyer immer wieder und erwähnte es in seinen Werken. Von ihm stammt der Ausdruck: „Ort Weyer an der Enns, am Eingang ins „Gesäuse“, ja es saust der enge Bergstrom Tag und Nacht, aber nicht störend, sondern bezaubernd. Ort Weyer an der Enns, was, was verdanke ich dir alles …“

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