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Unterlaussa

  • Knappenhaus
  • Schüttbauernalm

Der Ortsteil Unterlaussa im Süden am Fuße des Hengstpasses ist das südliche Tor zum Nationalpark Kalkalpen. Hier werden Besucher im Knappenhaus in die 800 Jahre alte Bergbaugeschichte entführt, das im Zuge der Landesausstellung 1998 „Land der Hämmer“ errichtet und als Bergbaumuseum zugänglich gemacht wurde. Im originalgetreu nachgebauten Knappenhaus wird die bergmännische Vergangenheit vom Abbau, der Weg vom Rohstoff, die Gewinnung, der Transport des Bauxits und die Verarbeitung bis zum Endprodukt des Aluminums gezeigt.

 

Von der wild-romantischen Unterlaussa erreicht man zahlreiche Almen, die   jedes Wanderherz höher schlagen lassen. Eine der bekanntesten ist wohl die   Schüttbauernalm auf 1025m, über die man auch auf die Bodenwies gelangen   kann. Auch der Radwanderweg ins Reichraminger Hintergebirge  führt genau   am Knappenhaus vorbei. Der alte Weg nach Reichraming ist mit vielen Natur-besonderheiten geschmückt und bietet dem Radfahrer so manche  Überraschung.

 

Das Pfarrkircherl

Erste Hinweise auf ein Kirchlein in Unterlaussa finden sich bereits im Jahr 1790. Am 1. Mai 1872 wurde schließlich eine kleine Kapelle eingeweiht, die ungefähr 50 Meter von der jetzigen Kirche flussaufwärts stand. In den Jahren 1906-1908 wurde die heutige kleine neugotische Pfarrkirche "Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel" als Filialkirche von St. Gallen erbaut; die Inneneinrichtung erfolgte in den Jahren bis 1915. 1966 wurde Unterlaussa schließlich von Sankt Gallen abgetrennt und zur selbständigen Pfarre erhoben. 2006 wurde die Kirche innen grundlegend renoviert.

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