• Nationalpark Kalkalpen Region Ennstal & Steyrtal
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Die offizielle Webseite der Touismusverbände Ennstal & Steyrtal - zeigt das Logo der Nationalpark Kalkalpen Region

Die Geschichte des Nationalpark Kalkalpen

Kanonendonner und Schlammschlacht

Besetzung Hintergebirge

Verschiedene Nutzungspläne im Reichraminger Hintergebirge (Pumpspeicherkraftwerk in der Mollner Breitenau, Kanonenschießplatz der VÖEST, Kraftwerksprojekte der Ennskraftwerke) führten zum Widerstand verschiedener Alpin- und Naturschutzverbände und regionaler Initiativen. Im Februar 1983 schließen sich 35 Natur- und Umweltvereinigungen als „Arbeitsgemeinschaft Hintergebirge“ zusammen, um den geplanten Kraftwerksbau zu verhindern.Im September 1989 kam es zur „Mollner Erklärung“ der oberösterreichischen Alpin- und Naturschutzverbände, in der die Schaffung eines Nationalparks nach internationalem Vorbild im Raum Reichraminger Hintergebirge, Sengsengebirge, Haller Mauern, Warschenekstock und Totes Gebirge gefordert wurde.

Kurz danach wurde durch zwei einstimmige Regierungsbeschlüsse der O.ö. Landesregierung und die allgemeine Zustimmung der politischen Parteien der Grundstein zur Realisierung dieses Vorhabens gelegt.

Planung und Vorbereitung

Am 2. April 1990 nahm die Planungsstelle für den Nationalpark Kalkalpen als Außenstelle der Agrar- und Forstrechtsabteilung des Amtes der O.ö. Landesregierung in Kirchdorf a. d. Krems offiziell die Vorbereitungs- und Planungsarbeiten auf. Im Mai 1990 wurde der „Verein Nationalpark Kalkalpen“ gegründet, der sich die „Schaffung, Erhaltung und Förderung des Nationalpark Kalkalpen“ mit internationaler Anerkennung der IUCN zum Ziel machte. Kurz danach wurde von Landwirten und Grundbesitzern eine „Interessengemeinschaft Planungsgebiet Nationalpark Kalkalpen“ gegründet, die volle Information über die Planungsarbeiten, Abgeltung vermögensrechtlicher Nachteile und Mitspracherecht fordert.

Die Kernzone

Der erste Abgrenzungsvorschlag für die Kernzone Nationalpark umfasste eine Fläche von 10.600 ha in kaum bewirtschafteten Hochlagen und war bald Ziel der Kritik von Naturschutzorganisationen und Wissenschaftlern verschiedener Fachbereiche. 1993 wurde von der Nationalpark Planung eine Kernzone von 21.400 ha in einem Planungskonzept vorgeschlagen, unter Berücksichtigung naturräumlicher Gegebenheiten und dem Erreichen folgender Ziele:

  • Schutz der natürlichen Dynamik von Waldgesellschaften des Gebietes vom tiefmontanen Bereich bis zur Waldgrenze
  • möglichst umfassender Schutz ganzer Bachsysteme
  • Schutz alpiner Lebensräume und deren Fauna und Flora

Die Realisierung

In Zusammenarbeit mit den Interessensvertretungen Schutzgemeinschaft und Land O.ö. wurde das System des „Vertragsnaturschutzes“ entwickelt. Damit gelang der entscheidende Durchbruch bei den Verhandlungen mit den Grundeigentümern und Berechtigten.

Am 5. Dezember 1996 wurde im O.ö. Landtag das O.ö. Nationalpark Gesetz einstimmig beschlossen. Mit den Verordnungen der O.ö. Landesregierung vom 21. Juli 1997 konnte der Nationalpark zunächst auf einer Gesamtfläche von 16.509 ha realisiert werden.

Im April 1997 gründeten Bund und Land O.ö. gemeinsam die Nationalpark O.ö. Kalkalpen Gesellschaft als Betreiber des Nationalparks. Weitere Verhandlungen mit den Grundeigentümern, Informations- und Öffentlichkeitsarbeit sowie effektiver Schutz des Nationalpark Gebietes und Erstausstattung mit infrastrukturellen Einrichtungen zählen zu den Hauptaufgaben der Gesellschaft.

Der Nationalpark Kalkalpen wurde im Lauf der letzten Jahre stetig erweitert, seine derzeitige Größe beträgt 20.825 Hektar!

Quelle: Auszug aus dem Unternehmenskonzept der Nationalpark O.ö. Kalkalpen Ges.m.b.H., 2000.

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