• Nationalpark Kalkalpen Region Ennstal & Steyrtal
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Das Reichraminger Hintergebirge

Waldmeer und Wasserschloss

Im Südosten Oberösterreichs, zwischen dem mittleren Ennstal, dem Hengstpass und dem Sengsengebirge, erstreckt sich das Reichraminger Hintergebirge.

Das Reichraminger Hintergebirge bildet den größten geschlossenen und darüber hinaus fast völlig unbesiedelten Waldbereich der Nördlichen Kalkalpen. Im Allgemeinen versteht man unter dem Reichraminger Hintergebirge das gut 180 km2 große Einzugsgebiet des Reichramingbaches (im Oberlauf auch Großer Bach genannt), des größten Bachsystems Oberösterreichs.

Den größten Reiz machen im Reichraminger Hintergebirge sicher die zahlreichen Schluchten und Gräben aus, die sich die Bäche in jahrtausendelanger Arbeit in das sehr unterschiedliche Gestein (in erster Linie Wetterstein und Opponitzer Kalk im Süden, Dolomite und im Norden überraschenderweise auch weiträumige Flyschgebiete) frästen. Beliebtes Ziel ist daher auch die Große Schlucht, die man am Trifftsteig erkunden kann.

Über diesem Wirrwarr ragen, oft frei in die Höhe stehend, die bedeutendsten Gipfel im Reichraminger Hintergebirge empor: der Schneeberg (1244 m) und der Fahrenberg (1253 m) als Torwächter" im Norden über Reichraming, Hochkogel (1157 m), Alpstein (1443 in) und Trämpl (1424 in) im mittleren Abschnitt, Großer Almkogel (1513 in), Langlackenmauer (1492 in) und Bodenwies (1543 m) im Osten, im Süden schließen die "Könige" des Hintergebirges: Wasserklotz (1504 m), Schwarzkogel (1554 m), die wildzerklüftete Kampermauer (1394 m) hoch über dem Laussatal, der Langfirst (1469 m) mit all seinen schroffen nördlichen Vorbauten und vor allem der alles überragende, doppelgipfelige Größtenberg (1724 m).

Grüner Garten Hintergebirge - König Wald

Föhrenwald

 

Eine Wanderung durch das auf einem schmalen Steig begehbare Föhrenbachtal offenbart dem Besucher erst die Seele eines Naturwaldes, der noch nicht von Menschen gezähmt und beeinflusst wurde. Hier herrschen die Gesetze des Lebens noch in ursprünglicher Form, Leben und Tod gehen fließend ineinander über: Alte Baumriesen liegen im Reichraminger Hintergebirge modernd über dem Weg, junge Bäumchen sitzen schon auf ihnen und saugen mit ihren Wurzeln Kraft und Substanz aus dem Lebensspeicher des Gefallenen. Da bietet sich kein einheitliches Bild; Jung und Alt gleichermaßen vertreten, zeigt sich die Fülle von Arten in einem Mischwald von anmutiger Schönheit und lebensvoller Kraft


Das Faszinierende an diesen Wäldern im Reichraminger Hintergebirge aber ist ihr hellgrüner Eindruck, der sie ganz deutlich von anderen Buchenmischwäldern unterscheidet. Der weiche Waldboden federt den Schritt ab und lässt das Wandern zu einem besonderen Vergnügen werden, ein Vergnügen, das viele Bergfreunde durch die oft arg ausgetretenen Wege viel begangener Hüttenanstiege nicht mehr kennen. Im Hintergebirge kann wirklich oft der Weg zum Ziel werden.

Wasser in all seinen Formen

Ein Stück vom Paradies: Die Bäche und Schluchten im Reichraminger Hintergebirge.
Kaum eine alpine Landschaft ist so vom Wasser geprägt wie das Hintergebirge.


Auf Schritt und Tritt begleitet dieses wohl lebendigste aller Elemente den Wanderer auf seinen Streifzügen, ruhig oder bewegt, gluckernd, rauschend und gischtend Wasser in all seinen Formen! So manche "Wasserschönheit" verbirgt sich auch in den Randbereichen des Reichraminger Hintergebirges. Der stille Borsee bei Schönau an der Enns zum Beispiel, der, aufgestaut durch die 1997 renovierte Schleifenklause, als letzter "echter" Triftsee der Region gelten darf. Tief drinnen im Reichraminger Hintergebirge, an den Abhängen von Größtenberg, Langfirst, Wasserklotz und Hochkogel entspringen die Quellen des größten Gewässers der Region, des Großen Baches. Bevor sich die zahlreichen kleinen Gerinne in der Nähe der Wällerhütte zum Großen Bach vereinigen, durchrauschen einige von ihnen geradezu atemberaubende, wildromantische Schluchten, die im ganzen Ostalpenraum nicht ihresgleichen haben. Auch für einigermaßen schwindelfreie "Normalverbraucher" hat das Hintergebirge ein Wunder bereit: die Hochschlacht - eine idyllisch schöne Kataraktstrecke, unterbrochen von einem hohen Wasserfall, der, steht man an seinem Fuße, aus dem Himmel zu stürzen scheint. Von einer "maßgeschneiderten", in jahrtausenden aus dem Fels geschliffenen "Naturbadewanne" stürzt das Wasser in die andere, und alles ist so sauber und glatt poliert, dass man schier meinen könnte, dieses Naturwunder sei eigens zur Freude der Menschen geschaffen.

Texte sind Auszüge aus dem Buch "Reichraminger Hintergebirge" von Otto Harant und Wolfgang Heitzmann, erschienen im Ennsthaler Verlag ISBN 3-85068-171-8

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