Hüttenwanderung Ennser Hütte - Schüttbauernalm - 3 Tage (schwer)
Mensch und Natur im Einklang
Der Nationalpark Kalkalpen erstreckt sich vom Sengsengebirge bis zum Reichraminger Hintergebirge. Rund 4/5 des Gebietes ist mit Wald bedeckt, das den Lebensraum für unzählige Tierarten, die zum Teil in Österreich bereits vom Aussterben bedroht sind, bildet. Markierte Wanderwege erschließen den Nationalpark Kalkalpen für Besucher. Bewirtschaftete Almen im Hintergebirge laden zum Verweilen ein. Mit etwas Kondition erleben Sie einen wunderschönen Wanderurlaub.
Tourenverlauf:
1. Tag: Großraming – Ennser Hütte ca. 10 km, Gehzeit: ca. 3,5 Stunden und ca. 850 Höhenmeter
Am Vormittag besuchen Sie das Nationalpark Besucherzentrum Ennstal. Gemeinsam besprechen Sie kurz den Ablauf der Tour. Über den Ortsteil Oberplaißa vorbei am Bachmachergut geht’s hinauf zur Ennser Hütte.
2. Tag: Ennser Hütte – Schüttbauernalm ca. 12 km, Gehzeit: ca. 8-10 Stunden und ca. 430 Höhenmeter
Vom Almkogel beginnt die heutige Wanderung über den Dürrensteig. Genießen Sie die Aussicht, weit in den Nationalpark hinein. Der Streckenabschnitt zwischen dem Almkogel und der Langlackermauer bietet den schönsten Panoramablick der gesamten Region: Nationalpark Kalkalpen mit dem Reichraminger Hintergebirge und dem Sengsengebirge, Totes Gebirge und Haller Mauern auf der einen Seite, Ennstaler Alpen mit Nationalpark Gesäuse bis zum Ötscher und weit ins Alpenvorland bis ins Mühl- und Waldviertel auf der anderen Seite.
Im Bereich der Langlackermauer wird die Tour etwas schwierig. Steil fällt die Wand hundert Meter ab, der Weg führt genau am Grat. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit ist hier erforderlich! Zudem führt der Abstieg am Ende der Langlackermauer ca. 10 Meter fast senkrecht über den Felsen, eine Seilversicherung ist aber gegeben.
Ab der Langlackermauer hat leider der Sturm Kyril einen ziemlichen Windwurf verursacht. Es ist das nötigste ausgeschnitten, sodass man den Weg findet. Ein wenig genau muss man zum Teil schauen, wo die Markierung in den umgefallenen Bäumen geschnitten wurden. In diesem Abschnitt ist etwas "Kraxelarbeit" über und unter die Bäume gefordert.
Beim Ochsenkogel geht es ein weiteres mal bergauf. Ein steiler Aufstieg führt schließlich noch zum Hochzöbel. Ab hier geht es linker Hand weiter zum Leerensackriedel. Dort besteht die Möglichkeit über den Bodenwiesgipfel zu wandern. Die kürzere Varainte verläuft bei der Kreuzung am Leerensackriedel links nach unten bis man schließlich auf das Ende einer Forststraße trifft. Von hier sieht man die Jagdhütte Menaueralm, die Forststraße führt direkt dort hin und weiter geht über die Weide zur Schütt zur Schüttbauernalm.
Anmerkung: Diese Tagestour bietet traumhaftes Panorama, erfordert jedoch sehr gute Kondition und ist nur für geübte Wanderer geeignet. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit zudem erforderlich!
3. Tag: Schüttbauernalm – Niglam – Kleinreifling Bahnhof ca. 12 km, Gehzeit: ca. 4 -5 Stunden und ca. 200 Höhenmeter
Frisch gestärkt vom Almfrühstück geht es am „Schoagerinnenweg zur Niglalm und von hier am Wanderweg 495 nach Kleinreifling. Von Kleinreifling aus können Sie entweder mit dem Zug oder mit dem Wandertaxi zurück nach Großraming fahren.
Als Variante können Sie von der Niglalm zum Borsee und weiter zum Bahnhof Schönau wandern. Auch von hier können Sie entweder mit dem Zug oder dem Wandertaxi zurück nach Großraming fahren.
Wanderkarte
Bewirtschaftet von 1. Mai bis Ende Oktober täglich (Dienstag Ruhetag)
Seehöhe: 1.293 Meter
Anstieg: Parkplatz Bamacher 1 Stunde
Schlafplätze: 9 Betten in Zimmer und 30 Lager
Telefon: 0676/4347847
PKW Zufahrt: bis Forstschranken Parkplatz Bamacher möglich
Bewirtschaftet von Anfang Mai bis Anfang November, im Nov. an Wochenenden bei Schönwetter (Montag Ruhetag)
Seehöhe: 1025 Meter
Anstieg: von Schönau 3 Std, Unterlaussa oder Viehtaleralm jeweils 1,5 Std.
Schlafplätze: 42 Personen, 4 DZ, 2 Vier-, 2 Fünf-, 1 Sechs- und 1 Zehnbettzimmer
Telefon: 03631/203 (Fam. Schoiswohl)
PKW-Zufahrt: über Unterlaussa möglich






