• Nationalpark Kalkalpen Region Ennstal & Steyrtal
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Kneipp Friedensweg

Kneipp Friedensweg
Wegnummer:
E50
Kategorien:
Themenwanderwege, Rundwanderwege
Weg:
Wiesenweg, Schotterweg, Straße
Ausgangspunkt:
Gasthof Kleinschönleiten/Laussa
Gehzeit:
3 Stunden
Anforderung:
mittel (mittel)
Höhenmeter:
450 m
Einkehrmöglichkeit:
Gasthof-Pension Kleinschönleiten
Besonderheiten am Weg:
Schattleitenmühle, voll funktionsfähige Mühle, Besichtigung und Führung gegen Anmeldung, Tel.: 07252/46655 od. 07252/5330; Wallerkapelle
GPS-Track:

Wegbeschreibung

Vom Gasthaus Kleinschönleiten führt der Rundwanderweg (E50) zur Wacholderheide, einer der größten zusammenhängenden Wacholderbestände in OÖ. In Serpentinen erfolgt der Aufstieg durch den Wald auf den Schönleitnerberg, von wo man einen schönen Ausblick auf den Windpark Laussa und den Schieferstein genießen kann.

Nach dieser anfänglichen Steigung geht’s gemächlich hinüber zum Naturdenkmal Rebensteiner Mauer. Bei den Kalkfelsen angelangt, mündet der Weg in eine Schotterstraße.  Vom Rebensteinbauern geht es die Straße entlang der Rebensteiner Mauer hinunter ins Mühlbachtal, wo man nahe der hochgelegenen Wallerkapelle (erbaut 1854) auf Wohnhäuser trifft. Nach weiteren 10 Gehminuten gelangt man zur alten, restaurierten Hausmühle des oberen Mühlbachtales, der Schattleitenmühle (Besichtigung gegen Anmeldung).

Auf der wenig befahrenen Straße geht es weiter zur ehemaligen Taverne, welche schon Flößern und Fuhrleuten zur Einkehr gedient hat. Sie ist leider heute nicht mehr bewirtschaftet, aber ein Rastplatz mit Mühlsteinen und einem Wasserbrunnen lädt zu einer Pause ein. Danach verläßt man das Mühlbachtal linkerhand und wandert auf einem Güterweg Richtung Jochberg. Noch ein kurzer Anstieg durch ein Waldstück bevor man die sagenumwobene Hetzerhöhe erreicht und den Ausblick auf Laussa genießen kann. Das letzte Stück führt über die Schönleiten auf einem etwas steileren Wiesenweg wieder zurück zum Ausgangspunkt.

 

Die Legende der Wallerkapelle:
Georg Eitzenberger, der damalige Besitzer des Wallergutes am Talende fand einst auf dem Weg nach Steyr ein Kästchen mit fremdländischem Geld (vermutlich von abziehenden Franzosen um 1800) und bestimmte das Geld zum Bau einer Kapelle oberhalb seines Anwesens, am Beginn der Rebensteiner Mauern. Der Bau unterblieb aber aus unbekannten Gründen.
Erst einer seiner Nachfolger, Leopold Brandecker, begann um 1850 mit dem Bau. 1854 wurde der Bau vollendet. Der Kreuzweg neben den Stufen wurde 1859 errichtet.
Die Kapelle gehört nach wie vor zum Besitz desselben "Wallergutes" und ist eine liebliche Marienwallfahrtsstätte, die sich wegen ihrer idyllischen Lage eines regen Besuches erfreut.
1985 wurden die ausgebleichten Kreuzwegbilder durch handgeschnitzte Passionsfigurengruppen ersetzt, welche von edlen Spendern als Dauerleihgaben zur Verfügung gestellt wurden

Varianten: Alternativ kann man die Wanderung auch bei der Taverne im Mühlbachgraben starten (Parkplatz!) und beim Gasthof Kleinschönleithen eine Pause machen.


Wanderkarte

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Wanderkarte Kneipp Friedensweg




Weitere Einkehrmöglichkeiten

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